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Vor und Nachteile Onlinebusiness

Vor- und Nachteile im Online-Business

Alle Welt spricht vom Online-Business – was aber sind die Vorzüge?

Online-Business: wir alle sind mehr oder weniger medial vernetzt. Vor 15 Jahren war das noch ein Spielfeld für Freaks, das Internet hat erst angefangen die Welt zu erobern.

Übrigens ist das immer noch der aktuelle Status! Wenn ich beobachte, wie schnell sich das Internet aufbläht, wie immer mehr Menschen, Institutionen und Unternehmen das Internet für sich entdecken und nutzen dann wird mir schwindelig.

Schwindelig? Nicht weil so viel gelogen und geschwindelt wird, sondern auch, weil mir dadurch klar ist, dass das Internet noch ganz am Anfang seiner Entwicklung steht.

Ich möchte heute einmal gegenüber stellen was das klassische Marketing vom digitalen „E-Business“ unterscheidet.

Welche Vor- und Nachteile hat das Online-Business gegenüber dem klassischen?

Klassisches Marketing:

  1. einheitlich, strukturiert, klare Aussagen, benutzt Werbekampagne, bietet telefonische Hotlines
  2. unspezifisch, „Einbahnstraße“(eine Botschaft für Alle), das Unternehmen streut seine Information, der Kunde ist nur Konsument
  3. langfristig ausgelegt, eine Kampagne läuft über sehr lange Zeiträume
  4. inhaltlich ausgeklügelt und in der Kommunikation strikt geregelt, das Unternehmen bestimmt was der Kunde erfahren soll
  5. teuer in den Massenmedien, gezielte Auswahl der Zielgruppe
  6. auf typische 9-17 Uhr Mentalität ausgelegt, kein (oder kaum) Service zu anderen Zeiten oder am Wochenende
  7. spezifisch auf die Zielgruppe ausgelegt, das Produkt steht im Mittelpunkt
  8. einzelne (oft fadenscheinige) positive Merkmale werden in den Vordergrund gestellt, angebliche „Wirkung“ ausgelobt
  9. folgt striktem Marketing-Jargon, vorgefertigte Werbeslogans
  10. erstellt durch externe Berater, Marketing-Institute, nicht vom Entwickler-/Experten für das Produkt

Online-Business:

  1. schnell und öffentlich, unspezifisch, viral. Verteilung über Blogs, Twitter, Instagram und Co.
  2. multidirektional – Anbieter und Kunde kommunizieren im direkten Dialog
  3. Spontanität – Werbekampagnen sind nicht bis ins Detail geplant, reagieren hinsichtlich der Kundenrückmeldungen
  4. der Unternehmer nimmt das Risiko in Kauf einen Shitstorm auszulösen und ist darauf eingestellt diesen positiv zu nutzen
  5. günstig in der Budgetierung, Zielgruppen können nach Belieben variiert werden
  6. 24/7 Mentalität. Zu jeder Tages-/Nachtzeit online, Antworten erfolgen i.d.R. innerhalb von 24h
  7. allgemein gehalten – eine Geschichte steht im Mittelpunkt, ein Lifestyle. Das Produkt ist nicht im unmittelbaren Fokus
  8. unterliegt der öffentlichen Meinung, ist angreifbar, erfordert schnelle Reaktion
  9. ist flexibel, der Inhalt kann sehr schnell angepasst und optimiert werden
  10. erstellt vom Fachmann des Produkts, Zielgerichtet, direkt

 

Diese Liste ist nur ein kleiner Überblick wie komplex diese Thematik ist.

Online-BusinessIch selber habe viele Jahre als Entwickler für große Marken im Massenmarkt gewirkt, habe endlose Sitzungen und Meetings mit den damals üblichen Abteilungen „Marktforschung“, „Marketing“ und den externen Agenturen zugebracht.

Am Ende blieb vom Produkt in der Werbung kaum etwas übrig. Die Kosten für das Produkt an sich waren der kleinste Posten in der Gesamtkalkulation. Die Verpackung hatte etwa den doppelten Stellenwert, 60% gingen für Werbung ins Kalkül. Fernseh-Werbezeiten und Printmedien verschlingen Unsummen.

Was bei all dem besonders gemein ist:

Die Dinge und Inhaltsstoffe, welche in der Werbung von Massenprodukten besonders ausgelobt werden sind meist sehr teuer, daher nur in verschwindend geringen Konzentrationen enthalten.

Meiner Meinung nach ist das Online-Business da ehrlicher, dem Kunden näher und vor allem immer ansprechbar. Ein paar Regeln gilt es aber auch hier einzuhalten:

Fairness. Freundlichkeit. Sachlich bleiben. Nicht persönlich werden. Beschimpfungen vermeiden. Immer nach dem Prinzip: „Möchte ich so angesprochen werden?“. 

Gerade den letzten Punkt müssen viele „Internet-Rambos“ noch lernen. Die Anonymität von Facebook und Co. verleitet viele ihren Frust online abzureagieren. Das darf man nicht böse nehmen als Unternehmer! Immerhin spricht diese Person mit uns und ist es wert einmal hinterfragt zu werden. Freundlich, empathisch, kooperativ.

Wie steht ihr zu dem Thema? Schreibt mir gerne.

 

Uwe Lewens, geb. 31.10.1965 in Köln, wohnt in Himmelpforten bei Stade (Niedersachsen). Mit 49 Jahren aus der Grauzone entflohen und ins Networking aufgestiegen von dem ich vorher eine sehr negative Meinung hatte. Gelernter Chemielaborant, Fernstudium zum Chemotechniker in 1997 erfolgreich abgeschlossen. Bis 2003 bei UNILEVER in verschiedenen Positionen in der QS, Anwendungstechnik und Produktentwicklung tätig. Dann 3 Jahre als Betriebsleiter bei BüFa GmbH in Oldenburg verantwortlich für Produktion, Abfüllung, Lager und Versand. Nach einem Abstecher in den Vertrieb von Wirbelschichttrocknungsanlagen für die Anwendung in Lebensmitteln und Pharmazeutika und als Projektingenieur für Tabakaufbereitungsanlagen Wechsel zu INTRALOX, (global Player im Bereich modularer Kunststofftransportketten). Bis 2014 Account Manager DACH für die Milch verarbeitende Industrie. 2015 Gründung der "Uwe Lewens Networking B2C 5.0" als freier Handelsvertreter. Die "5.0" steht für den Anspruch das Networking auf einer neuen Ebene auszuüben, fernab jeder Abzocke-Mentalität so manch anderer Anbieter, mit sorgfältig ausgesuchten Handelspartnern, sehr guten Produkten und einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis. Verheiratet seit 2009 mit Gaby, Sohn Tjark kam mit in die Family, Tochter Lene vervollständigt seit Ende 2011 das Familienpaket.

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